
Sacrimoon
- Genre
- Depressive Black Metal / Depressive Rock
- Herkunft
- Mexico
- Status
- Aktiv
- Label
- Talheim Records Germany
Über Sacrimoon
León, Herbst 2012
Das offizielle Bandcamp-Konto liefert einen belastbareren Anfang als Sekundärkataloge: Sacrimoon entstand im Herbst 2012 in León als Einpersonenprojekt von L. Nergot; Kjiel kam 2014 hinzu. Diese Chronologie klärt zugleich das Verhältnis zu Lifeless. Gemeinsame Musiker und eine verwandte emotionale Sprache sind belegte Verbindungen, die Diskografien bleiben jedoch eigenständig und dürfen biografisch nicht vermischt werden.
Die offizielle Biografie fixiert zwei wichtige Daten, die ältere Verzeichnisangaben oft verwischen: L. Nergot begann Sacrimoon im Herbst 2012 allein, Kjiel stieß 2014 hinzu. In diesen zwei Jahren entstanden die frühesten Veröffentlichungen; sie gehören daher zur Solophase Nergots. Die spätere italienisch-mexikanische Beschreibung gilt für die Zusammenarbeit und nicht rückwirkend für die Gründung. Diese Trennung hilft auch, Sacrimoon von Lifeless und anderen personell verbundenen Projekten abzugrenzen.
Ein Katalog aus öffentlichen Fragmenten
Die frühen Aufnahmen etablierten den Fokus auf Trauer, Trennung und inneren Zerfall. Das Projekt entwickelte sich über unabhängige und undergroundgeprägte Wege statt innerhalb einer einzigen durchgehenden Labelgeschichte. Deshalb müssen bei der Rekonstruktion der Chronologie einzelne Veröffentlichungsquellen besonders sorgfältig getrennt werden.
Bandcamp verzeichnet eine rasche frühe Folge: Life Depression & Death 2012, Suicide Delusions 2013, The End (Part I) 2014 und Reflections of My Suicide Melancholy 2015. Lost in an Endless Delighted Illusion folgte 2019, Disconsolateness 2021. Die erhaltenen Seiten belegen Titel und Daten, aber nicht immer, ob die Musiker die Einträge als Album, Demo, EP oder Kompilation verstehen. Eine verbindliche Diskografie muss daher die öffentliche Reihenfolge bewahren und zugleich die Band um Klassifikation bitten.
Vom Soloprojekt zur gemeinsamen Sprache
Im Katalog bewegt sich die Musik zwischen der Schärfe des Depressive Black Metal, langsameren atmosphärischen Passagen und einem stärker songorientierten Depressive-Rock-Zug. Diese Entwicklung lässt sich nicht auf ein Genre reduzieren: Das Verhältnis aus harschem Gesang, melodischer Gitarrensprache und ruhigeren Räumen prägt die Identität.
Kjiels Einstieg gab dem Projekt ein stabiles vokales Gegenüber, während Nergot für den instrumentalen Körper verantwortlich blieb. Am deutlichsten ist diese Teilung in den Credits von 2023: Gitarren, Bass und Schlagzeug werden Nergot, die Stimmen Kjiel zugeordnet. Daraus darf jedoch nicht dieselbe Verteilung für jede frühere Veröffentlichung abgeleitet werden. Die Chronik dokumentiert Zusammenarbeit nur dort, wo Credits sie tragen, und behandelt das Netzwerk um Eyelessight, Angor Animi und Lifeless als Kontext statt als gemeinsame Biografie.
I'm gonna miss you
Schon der Titel benennt Abwesenheit unmittelbar, während das Album die langjährige Beschäftigung mit persönlichem Verlust fortsetzt.
Die Bandcamp-Chronologie beginnt 2012 mit Life Depression & Death und führt über Suicide Delusions, The End (Part I), Reflections of My Suicide Melancholy, Lost in an Endless Delighted Illusion sowie die Single Disconsolateness von 2021. Das abschließende Album umfasst acht Stücke; Nergot wird für Gitarren, Bass und Schlagzeug, Kjiel für die Stimmen genannt. Bandcamp datiert es auf den 4. November 2023, die labelbezogene Digitalausgabe auf den 24. November. Das ist als Editions- oder Veröffentlichungsfenster zu klären.
Das acht Stücke umfassende Album bündelt ein Jahrzehnt des Projekts unter einem Titel, der Abwesenheit unmittelbar benennt. Bandcamp nennt den 4. November 2023, labelbezogene Dienste und die TRG-Kampagne den 24. November. Statt ein Datum auszuwählen und das andere zu löschen, hält der Entwurf ein wahrscheinliches Fenster zwischen digitaler und Labelveröffentlichung fest. Fertigungsdatum, Katalognummer und die Frage, ob der Bandcamp-Upload der physischen Ausgabe vorausging, gehören in die Releaseakte.
Die Talheim-Ausgabe von 2023
Talheim Records Germany veröffentlichte I'm gonna miss you am 24. November 2023 als TRG013CD. Die hier belegte Zusammenarbeit betrifft diese Ausgabe und darf ohne Nachweis nicht auf frühere unabhängige oder bei anderen Labels erschienene Veröffentlichungen übertragen werden.
Eine Geschichte, deren Zeugen noch fehlen
Sacrimoon bleibt mit einem aktiven Kreis mexikanischer und internationaler Depressive-Black-Metal-Projekte verbunden. Eine verbindliche Darstellung der aktuellen Besetzung, der Parallelprojekte und der Entwicklung nach 2023 benötigt die Durchsicht der Band.
Releases
Veröffentlichungen, die mit diesem Künstler verbunden sind.

